Steuern sparen!

Absetzbarkeit von Ausbildungskosten

Die Höhe der Abzugsfähigkeit von Ausbildungskosten hängt entscheidend davon ab, ob es sich um eine erstmalige Berufsausbildung, oder um eine Weiterbildung oder Umschulung handelt.

Handelt es sich um eine Erstausbildung, sind die Kosten der privaten Lebensführung zuzurechnen (§12 Nr. 5 EStG).

Falls der Steuerpflichtige aber hinreichende positive Einkünfte hat, sind Kosten bis zu einer Höhe von 4000,- € als Sonderausgaben abziehbar.


Wenn der Steuerpflichtige aber schon eine abgeschlossene Berufsausbildung (oder Studium) hinter sich gebracht hat, gilt folgendes:

Fortbildungen in einem bereits erlernten Beruf sind als Werbungskosten absetzbar.


Aber auch Umschulungsmaßnahmen, die einen Berufswechsel vorbereiten, sind als Werbungskosten abziehbar.

Wichtig ist, dass das Erlernte in einem hinreichend konkreten, objektiv feststellbaren Zusammenhang mit der angestrebten Tätigkeit steht.

(Urteil BFH 18.6.2009, §12 Nr. 5 EStG Stand 1.1.2004)


Das bedeutet, dass Sie Ausbildungskosten für Ihren zukünftigen Beruf als Heilpraktiker/in (f. Psychotherapie) als "vorweggenommene" Werbungskosten absetzen können. Dazu zählen nicht nur die Kosten der Kurse sondere auch Fahrtkosten, Schreibmaterial, fachbücher, Prüfungsgebühren, etc.


Sind Sie schon in einem ähnlichen Beruf tätig (z.B. als Apotheker/in, Krankenschwester, Hebamme..) können Sie diese Kosten als Fortbildungen geltend machen.


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